Medien

Kontakt für Medienschaffende

Martin Leschhorn Strebel
Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
Natel: 079 673 02 24
Telefon: 061 383 18 10
E-Mail: martin.leschhorn@medicusmundi.ch

Roswitha Koch
Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK
Natel: 076 342 04 06
Telefon: 031 388 36 36
E-Mail: roswitha.koch@sbk-asi.ch

Medienmitteilungen

2012-01-10 Einladung Medienkonferenz 

2012-01-16 Mediencommuniqué

Informationen

-> Manifest 

-> Die wichtigsten Forderungen in Kürze

-> Teilnehmende Organisationen

-> Hintergrundinformationen

Bilder

Sind in druckfähiger Auflösung auf Flickr verfügbar

Film “Imagine…”

Weitere Filme der Global Health Workforce Alliance im Youtube-Channel

Zitate/Statements

Martin Leschhorn, Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
“Denn auch wenn die Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern nicht – oder besser noch nicht – in den Entwicklungsländern direkt rekrutiert, kann sich die Schweiz nicht aus der Verantwortung stehlen.”

Das ganze Statement von Martin Leschhorn Strebel als pdf-Datei

Roswitha Koch, Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK

“Es gibt einen Lösungsansatz, unabhängig von der geographischen oder wirtschaftlichen Lage: Jedes Land muss selbst genügend Pflegefachpersonen, Ärztinnen und anderes Fachpersonal ausbilden! Und jedes Land muss seinen Gesundheitsfachleuten Arbeitsbedingungen bieten, die sie im Beruf halten.”

Das ganze Statement von Roswitha Koch als pdf-Datei

Svend Caprol, Solidarmed
“Wo man hinsieht in den ländlichen Gebieten Afrikas fällt die grosse Zahl an Patienten auf, die auf eine verschwindend kleine Zahl von Gesundheitsfachleuten wartet… Um diesen Mangel zu beheben, bauen wir zum Beispiel Pflegefachschulen. Doch wir müssen auch die Pull-Faktoren bremsen.”

Das ganze Statement von Svend Caprol als pdf-Datei

Mascha Madörin, WIDE Switzerland
“Es gehen den wirtschaftlich wenig entwickelten Ländern nicht nur Ausbildungskosten und Pflegepersonal verloren, sondern Mütter, Töchter und Schwestern, welche überall auf der Welt letztlich auch für die unbezahlte Care Arbeit zuständig sind. Der Skandal, der sich ereignet, ist, dass es beim “Care Drain” anders als beim bekannten “Brain Drain” um ein Grundrecht, um ein Menschenrecht geht. Das neue am heutigen System ist der Pull-Effekt. Es wird eine Lücke geschaffen, die vor allem vom Krankenkassenregime abhängt. Da in der Schweiz nur ein geringer Teil der Pflegekosten durch die Krankenkassen übernommen wird, suchen viele eine Möglichkeit, wie sie das finanzieren können, z.B. über die die Care-Migrationen.”

Das ganze Statement von Mascha Madörin als pdf-Datei

Jacques de Haller, Verbindung Schweizer Ärzte FMH

“In Birmingham arbeiten mehr Personen im Gesundheitswesen aus Malawi, als in ganz Malawi. Auch wenn die Ausbildung zum Arzt teuer ist: Die Schweiz muss mehr Ausbildungsplätze schaffen. Dazu braucht es aber auch genaue Daten über den Bestand an Ärzten, und es braucht annehmbare Arbeitsbedingungen und Abkommen mit den Entwicklungsländern, die sich an die WHO-Richtlinien halten.”

Das ganze Statement von Jacques de Haller (français) pdf

Christine Rutschmann, Schweizerisches Rotes Kreuz

“Im Jahr 2011 wurden in Bulgarien rund 600 Ärzte ausgebildet. Parallel dazu verlassen pro Jahr mehr als 600 Ärzte und 1000 Pflegefachleute das Land. Die Zahlen der letzten Jahre zeigen, dass die Tendenz steigend ist. Bulgarien wird zum “Spender” von medizinischem Personal für Westeuropa. Zurück bleiben ältere Ärzte und Pflegefachleute, die Nachwuchsprobleme sind riesig.”

Das ganze Statement von Christine Rutschmann pdf

Marianne Barthelmy-Kaufmann, Pflegefachfrau und Schweizerin des Jahres 2011

“Die von uns in Haiti ausgebildeten Pflegenden kehrten meistens nicht mehr nach an unser Spital zurück. Die meisten Gesundheitsfachleute wandern in die USA aus, weshalb viele Spitäler keine Weiterbildung mehr durchführen. Eine gute Betreuung ist aufgrund des Personalmangels nicht möglich. In der Schweiz leiden wir unter dem Leistungsdruck, Stress, weil wir die Patienten nicht mehr richtig betreuen können. Viele brennen aus und verlassen den Beruf, der für mich dennoch nach wie vor der schönste Beruf der Welt ist.”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.